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Rechnungslegungsprinzipien und Standards in Deutschland

Ein umfassender Überblick über German GAAP, nationale Vorschriften und internationale Standards, die die Finanzberichterstattung prägen

Deutsche Unternehmen navigieren ein komplexes Regelwerk. Wir helfen dir, die wichtigsten Prinzipien zu verstehen — von HGB bis IFRS.

Artikel und Ressourcen

Lerne die Grundlagen, erkunde spezifische Standards und verstehe, wie sie in der Praxis funktionieren

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Grundlagen des HGB verstehen

Das Handelsgesetzbuch ist die Basis für die Rechnungslegung in Deutschland. Wir erklären die wichtigsten Anforderungen.

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IFRS vs. German GAAP: Die Unterschiede

Internationale Standards und nationale Regeln unterscheiden sich erheblich. Ein praktischer Vergleich für Entscheidungsträger.

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Bilanzierungspflichten für KMU

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Prüfung und Compliance: Was ist erforderlich?

Externe Audits sind nicht für alle Unternehmen obligatorisch. Erfahre, wann eine Prüfung notwendig wird und was sie bedeutet.

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Kernprinzipien der deutschen Rechnungslegung

Vorsichtsprinzip

Verluste werden erkannt, sobald sie wahrscheinlich sind. Gewinne erst, wenn sie realisiert werden. Das schützt Gläubiger und schafft Transparenz.

Realisationsprinzip

Erlöse werden nur anerkannt, wenn die Leistung erbracht ist. Das verhindert zu optimistische Finanzberichte und sichert Vergleichbarkeit.

Periodenprinzip

Geschäfte werden dem Zeitraum zugeordnet, in dem sie stattfinden — nicht wenn die Zahlung erfolgt. Das zeigt die echte Leistung pro Periode.

Imparitätsprinzip

Vermögenswerte werden konservativ bewertet, Schulden aber realistisch. Das schafft einen Sicherheitspuffer für Stakeholder.

Wer muss einen Jahresabschluss erstellen?

Die Anforderungen hängen von der Unternehmensgröße und Rechtsform ab. Hier ein schneller Überblick über die Pflichten.

Kapitalgesellschaften

GmbHs, AGs und ähnliche Formen müssen immer einen Jahresabschluss erstellen — unabhängig von der Größe. Das ist eine gesetzliche Verpflichtung.

Große Personengesellschaften

OHG, KG und Partnerschaften mit hohem Umsatz oder Bilanzsumme müssen auch Abschlüsse vorlegen. Das schafft Transparenz für Gläubiger.

Kleine Einzelunternehmen

Freiberufler und kleine Einzelunternehmer brauchen meist nur eine Einnahme-Überschuss-Rechnung. Das ist deutlich einfacher und weniger aufwändig.

Börsennotierte Unternehmen

DAX-Konzerne und andere börsengehandelte Firmen müssen IFRS anwenden. Das sichert Vergleichbarkeit für internationale Investoren weltweit.